1. Große Gocher Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß 1956 e.V.
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Chronik


 

1956

Wir schreiben anno 1956! Fidele Mitarbeiter des Textilwerkes Goch waren es, die ihre Betriebsangehörigen für die Durchführung eines Karnevalsabends gewinnen wollten. Die finanzielle Grundlage legte der Chef der Textilwerke, Horst Bruno Weygand. Nicht die übliche Lokalrunde, sondern eine Barspende von 200 DM sollte den Grundstein für die erste Geselligkeit legen. Das Interesse war riesig und just wurde in der kommenden Session ein erster Karnevalsabend unter dem Vorsitzenden Theo van Bergen und einem Präsidenten - Willi Köhler - im Gasthaus "Zum Heidekrug" in Pfalzdorf veranstaltet.

Der Erfolg stellte sich ein und fortan wurden die Aktivitäten der Humoristen ständiger Bestandteil der Agenda.

1958

Bereits anno 1958 fanden zwei Sitzungen der karnevalistischen Frohnaturen statt, wobei neben der Wirkstätte "Zum Heidekrug" eine weitere Stätte des Frohsinns auserwählt wurde: „Tön am Berg", Geburtsstätte der Narrenburg der "Ersten Großen Gocher Karnevalsgesellschaft Rot – Weiß!

1960

Ganze 40 Mitglieder zählte der Verein anno 1960. Mit unermüdlichem Einsatz der fidelen Mitglieder wurde in diesem Jahr der erste Prunkwagen erstellt. Mit humoreskem Gefährt und einer Garde hatte die 1. G.G.K. in dieser Session Premiere am Gocher Rosenmontagszug. Einer Premiere, deren Tradition die „ Rot – Weißen „ bis heute treu geblieben sind. Des weiteren wurde im gleichen Jahr der erste Kostümball eingeführt.

1961

Als heute nicht mehr wegzudenkende Meilenstein in der Vereinsgeschichte der 1. G.G.K. wurde anno 1961 das erste Mal der "Orden für hervorragende Verdienste um den niederrheinischen Karneval"  verliehen. Träger dieses Ordens wurde Heribert Teggers, als Geschäftsführer des Gocher Rosenmontagszugkomitees. Erwähnenswert war 9 Jahre später die Verleihung des Ordens an den Mitbegründer und Präsidenten der ehemaligen „Gocher Karnevalsgesellschaft „Anton Hegemann. Die besondere Auszeichnung wurde vor erlesenem Publikum auf dem 10 jährigen Jubiläum durch den Präsidenten der 1. G.G.K., Theo Drießen (seit 1963) vorgenommen.

1967

Als erstes "Rot-Weißes" Prinzenpaar genoss anno 1967 Herbert Röös nebst seiner auserwählten Lieblichkeit Gilla Baum die Ovationen närrisch treibender Karnevalisten. Walter Binn war dies Anlass genug, dem Prinzenpaar eine selbst kreierte Komposition zu widmen. Neben vielen der „Rot-Weißen“ Gesellschaft bescherten Lieder entstand in dieser Session der wunderschöne Krönungswalzer.

1972

Dank der Familie Derix besitzt der Verein seit anno 1972 eine eigene Standarte. Mit unendlicher Sorgfalt war sie in unzähligen Stunden entstanden und begleitet die närrische Gesellschaft traditionell in erster Front bei allen karnevalistischen Ereignissen.

1973

Anno 1973 wurde gemeinsam mit den Karnevalsfreunden der Kolpingfamilie der Seniorenkarneval eingeführt. Wirkstätte der dargebotenen Aktivitäten war damals das Kolpinghaus und später die Gocher Sporthalle. Heute findet dieser Nachmittag für die älteren Mitbürger im Gocher Kastell statt. Eine dankbare Aufgabe aller beteiligten Karnevalisten, um den Senioren unvergessene Stunden des Frohsinns zu bescheren.

1974

Anno 1974 war es Prinz Herbert (van Heek), der mit seiner erlesenen Prinzessin Elisabeth II. (Peters) das Narrenschiff der 1. G.G.K. „Rot – Weiß“ durch die Wogen des Gocher Karnevals steuerte. Es war das 2. rot-weiße Prinzenpaar der Gesellschaft, wobei Herbert van Heek seit 1971 auch als Präsident der Narrenreiter eingesetzt war und erhobenen Hauptes die Prunksitzungen der Karnevalsgesellschaft moderierte.

1976

Im 20. Jahr des Bestehens anno 1976 unterstützte die „Rot-Weiße“ Garde wohl eines der internationalsten Prinzenpaare der Weberstadt. Mit der „Garde International“ durchstreifte der „flotte Schotte“ Bill Hall nebst seiner Prinzessin Patricia die Karnevalshochburgen.

1981

Einen weiteren Meilenstein konnte die 1. G.G.K. „Rot-Weiß“ anno 1981 den Chroniken widmen. 25 Jahre „Rot – Weiß“, ein Jubiläum, welches für die Mitglieder, Gäste und Ehrengäste auf Schloss Kalbeck begann und für alle ein unvergessliches Erlebnis war. Im Jubiläumsjahr war es selbstverständlich, dass der Prinz des Gocher Karnevals aus den eigenen Reihen kam. Prinz Theo III. (Rogmann) nebst seiner Prinzessin Beate I. (Thissen), waren die Garanten karnevalistischen Wirkens.

1988

3 x 11 Jahre! 33 Jahre 1. G.G.K. „Rot – Weiß"! Anno 1988 war es soweit. Närrisches Zahlenspiel führte zum weiteren Jubiläumsjahr In dieser 5. Jahreszeit war es Aufgabe des Prinzen Manes I. (Kemper) und seine Lieblichkeit Barbara I. (Schräpler), die fidelen Karnevalsfreunde der Gesellschaft durch die Burgen humoresken Adels zu lenken.

1991

Anno 1991 waren alle rastlosen Aktiven der Gesellschaft aufgefordert, das „Gocher Kastell“ für wetteifrige Tanzgarden vorzubereiten. Das Kultur- und Kongresszentrum Kastell war die Stätte des 1. Tanzturniers der 1. G.G.K. „Rot-Weiß“. Eindrucksvoll präsentieren noch heute nach der karnevalistischen Session die Tanzmädchen des Kreises ihre Show- und Gardetänze im Kultur- und Kongresszentrum, um Jury und Publikum im fairen Wettstreit die in mühevoller Kleinstarbeit einstudierten Tanzdarbietungen zu präsentieren.

1992

Bereits im nächsten Jahr, anno 1992, wurde die nächste Hürde in der Vereinsgeschichte genommen. Mit so wörtlich „Sack und Pack“ zog die 1. G.G.K. „Rot-Weiß“ in neues karnevalistisches Umfeld. Das Gocher „Kastell“ war zukünftig Wirkungsstätte der Karnevalsgesellschaft für insgesamt 2 „Große Prunksitzungen“. Eine Herausforderung, welche unsere heiteren Gefährten eindrucksvoll meisterten.

1995

Anno 1995 war es erneut soweit. In schwungvoller Weise stellten die rot-weißen Narren für die närrische Session 1995 / 1996 den 6. Prinzen der Gesellschaft. Josef III. (endlich ein Jansen) nebst seiner Prinzessin Yvonne I (Radant) lenkte das Narrenschiff durch die erhitzten Straßen der 5. Jahreszeit.

Schwungvoll führte das Prinzenpaar ihr Gefolge getreu dem Motto: "Mit Volldampf und Schwung - Rot Weiß hält jung" durch die närrischen Straßen. Erstmals mit dabei: Der Gocher Musikverein unter der Leitung von Ecki Berniers. Mit stimmungsvoller Musik ein unverzichtbarer Bestandteil der närrischen Armada.

1998
Ab 1998 führt Theo Rogmann als Präsident der Narrengesellschaft durch das humoristische Manifest und kann im Jahre 2000 mit allen Mitgliedern stolz auf 4 x 11, auf 44 Jahre karnevalistisches Treiben zurückblicken.

2000

Die Geschichte schreibt das Jahr 2000. Mit einem großen, bunten Rahmenprogramm blickt die Karnevalsgesellschaft auf 4x11 Jahre 1. GGK zurück. Anlässlich des kuriosen Jubiläums wurde zur außerordentlichen Feierstunde in das Kultur- und Kongresszentrum Kastell geladen. Zu den zahlreichen Gratulanten zählten nicht nur Abordnungen der karnevalstreibenden Vereine und das inthronisierte Gocher Tolitätenpaar Ulli I. (Papen) nebst seiner Prinzessin Rafaela I. (Roeloffs), auch Vertreter aus der Politik und Wirtschaft gratulierten zu dem närrischen Spektakel.

2002

Der Höhepunkt närrischen Treibens. Mit dem 7. Prinzenpaar der Gesellschaft startete die rot-weiße Familie in die Session 2002/2003. In einem gelungen Event wurde am 11.11. 2002 Franz III. (van Berkum) nebst seiner Lieblichkeit Sabrina I. (Visser) vorgestellt. Getreu dem Motto „Immer froh und heiter – In Goch regiert der Narrenreiter“ übernahmen sie das Zepter des Narrenadels und repräsentierten die Stadt Goch in schwungvoller Weise. Mit den beiden Adjutanten Helmut van Bebber und Josef Jansen, einer außergewöhnlich starken Prinzengarde, der Funkengarde und dem Gocher Musikverein glänzten sie auf über 200 Veranstaltungen karnevalstreibender Vereine und öffentlicher Institutionen.

2004 

Umfangreiche Veränderungen in der Vereinsführung kennzeichneten das abgelaufene Vereinsjahr 2004. Mit Hanni Binn und Hermann Hendricks waren es u.a. der 1. Vorsitzende Herbert Röös, sein Vertreter und Wagenbauer Hans-Günter Vierkotten und Sitzungspräsident Theo Rogmann, die ihr Amt im Vorstand der Karnevalsgesellschaft zur Verfügung stellten. Für ihren unermüdlichen Einsatz, weit über ihr Ehrenamt hinaus, wurde ihnen in einer besonderen Feierstunde gewürdigt. Den neuen Vorsitz übernahm Franz van Berkum. Als Sitzungspräsident und Vertreter des 1. Vorsitzenden wurde Josef Jansen, als Geschäftsführer Helmut van Bebber und als Kassenführer Andreas Lamers gewählt. Als Beisitzer verstärken Ingrid Visser, Jörg Günzel (Presse/Internet) , Joachim Reffeling, Udo Sieminski und Clemens van de Löcht (Jugendwart) den Vorstand. Für seine herausragenden Aktivitäten rund um den Karneval der 1. GGK wurde Herbert Röös zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Hans-Günter Vierkotten vertritt zukünftig die Interessen der Gesellschaft vor dem Festkomitee Gocher Karneval und Theo Rogmann steht als Vertreter des Sitzungspräsidenten unterstützend zur Seite.

2006

Im Jahr 1956 gegründet, 1960 die erste Teilnahme am Rosenmontagszug und bereits sieben Prinzenpaare  stellte die 1. Große Karnevalsgesellschaft  Rot-Weiß in ihren schwungvollen 50 Jahren traditionsreicher Gegenwart. Nicht nur die internen Feierlichkeiten zum Vereinsbestehen waren die Highlights der  Gesellschaft im Jahr 2006. Die angekündigten weit gesenkten Getränkepreise auf den beiden Prunksitzungen gaben Anlass zur regionalen Diskussion und dennoch setzten die rot-weißen ihre Hammerpreisaktion in die Tat um. Nicht nur die stimmungsvollen Prunksitzungen gaben Anlass zur Begeisterung. Ebenso auf das 15. Garde- und Showtanzturnier und die Ergebnisse der eigenen Tanzgarden als auch die erfolgreichen Wagenbauer sowie die Fußgruppen im Rosenmontagszug blickt die GGK gerne zurück. 2006 wurden nach langen Jahren endlich wieder einmal der 1. Platz bei den Fußgruppen im Rosenmontagszug gewonnen. Auch die Fahrt nach Köln zum Karnevalsauftakt 11. im 11. in der Lanxess-Arena in Köln war eine gelungene Abwechslung im Vereinsleben.

 
2007
Wieder ein 1. Platz der Fußgruppe. Auch in diesem Jahr wurde die Arbeit der Wagenbauer belohnt.
 
2008
Alle guten Dinge sind "Drei". Zum dritten Mal in Folge, wurde die Fußgruppe der GGK mit dem 1. Platz ausgezeichnet.
2009
Ein ausverkauftes Kultur- und Kongresszentrum war nicht alleine Kennzeichen der gern gesehenen Prunksitzungen der Gesellschaft. Auf den beiden großen Prunksitzugen glänzten nicht nur die Akteure in der Bütt, auch die sehenswerten Tanzdarbietungen und ein gut gelaunter Präsident sorgten für einen stimmungsvollen Abend. Lob gab es von allen Seiten und insbesondere die Premieren wurden mit stehenden Ovation und Beifallsstürmen belohnt.
Auch nach den prunkvollen Sitzungen konnten die "Rot-Weißen" jubeln. Rosenmontag zog die Fußgruppe (Scheiche) vor dem auf dem Prunkwagen gestellten "Fünf-Ringe-Haus" durch die Weberstadt und überzeugte mit ihrer Idee das Festkomitee Gocher Karneval so sehr, dass diese handwerkliche Meisterarbeit mit dem 1. Platz prämiert wurde.
2011
Im 55. Jubiläumsjahr waren die beiden großen Prunksitzungen wieder einmal restlos ausverkauft. Auch das durch die Ereignisse auf der Loveparade neue Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen und der damit verbundene neu entwickelte Bestuhlungsplan für das Kultur- und Kongresszentrum ließ auf den Sitzungen keinen Wehmut aufkommen. Im Gegenteil: Tolle Stimmung, lange Beifallsstürme, herzhaftes Lacheln und temperamentvolles Schunkeln war der Lohn für die Akteure.
Kaiserwetter ab "Möhneball"! Der Straßenkarneval auf Hochtouren und die GGK mittendrin. Die "Nierswelle", das Thema der Wagenbauer für den Umzug durch die Stadt. Die Wagenbauer haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet und das Thema mit Bravour umgesetzt. Nicht nur der Rosenmontag war ein Erfolg, schon die Bootstaufe im Vorfeld unter Mitwirkung aller Ex-Prinzen und Ex-Prinzessinnen war ein Hightlight.
Noch ein Jubiläum: Das 20. Garde- und Showtanzturnier - eine After-Show-Party in geschnürten Stiefeln. Wie in jedem Jahr ein Familienfest erster Klasse. Ca. 50 Garden und Showtanzgruppen überzeugten die Jury in einem fairen Wettkampf. Eltern, Großeltern, Geschwister und viele andere Gäste waren von den Tanzdarbietungen der Teilnehmer angetan und dankten dies mit tosenden Beifallsstürmen.

 

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1. Große Gocher Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß e.V.

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